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Weil Urbanität stetigen Wandel fordert.

Wir sind kreative Freigeister mit Bindungsproblemen.
— Nasti & Daniela
 

Wir so:

Was wir wollen ist stetiger Wandel und die Möglichkeit uns immer wieder neu zu erfinden. Mit URBAN POP UP FOOD schaffen wir uns die Möglichkeit unter einem Dach unterschiedliche Food-Konzepte an verschiedenen Orten aufleben zu lassen.

Eine Konstante haben wir jedoch um die sich alles dreht: die Liebe zum Essen und zur Natur.


Sharing and Elastic society.

Es geht uns um mehr als leckeres Essen: Wir suchen gezielt Lokalitäten und teilen uns Räumlichkeiten und Inventar - Wir nutzen Ressourcen  und  Infrastrukturen effizienter und arbeiten mit den Gastronomen zusammen um die Gastrolandschaft Münchens dynamischer und attraktiver zu gestalten.

Win Win.

Gastronomen werden entlastet und verdienen mit uns während sie selbst nicht im Laden stehen müssen.

Wir reduzieren unser Risiko und das Invest und schaffen uns dadurch kreativen Freiraum.

Oh I am hungry.

Inspiriert durch unterschiedliche Zubereitungsarten, Gemüsesorten, Kulturen, Länder, Menschen etc. etc. erschaffen wir Konzepte welche an verschiedenen Orten aufpoppen und dort für eine Zeit verweilen. Uns wird nie langweilig und wir lernen jeden Tag dazu.



 
 
 

Wir haben was zu sagen!

Theken Talk Podcast

Wir wurden von der Lieben Ann-Katrin vom theken Talk Podcast interviewt. hört euch an was wir palabern.

@Ann-Katrin tausend dank für das schöne Interview mit dir!

“Im Interview geben die beiden unglaublich wertvolle Tipps für alle, die ihr eigenes Pop-Up-Konzept oder ihr eigenes Gastro-Start-Up umsetzen wollen. Insbesondere wenn du noch den letzten Anstoß brauchst, um dein Projekt anzupacken, dann geben sie genau die richtigen Impulse!

Ihre größten Learnings aus 2018 sind übrigens „einfach machen!“ und sich auch mal Ruhephasen zu gönnen.”

 

 

So here is our story

 
Daniela Weinhold
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Daniela

Ende 2017 habe ich meinen Master in Designmanagement abgeschlossen. Anschließend habe ich mir eine Auszeit zum Reisen genommen und hatte das Ziel mein Portfolio fertig zu stellen, um mich anschließend für eine Juniorstelle im Design Research zu bewerben.

Ok, Portfolio war dann fertig und das Bewerben stand an - Ich: völlig blockiert. Gott, ich sah mich überhaupt nicht tagein tagaus die selbe Routine zu leben und ich wollte auch keinen 9 to 5 Job haben. Ich war voller Tatendrang und sehnte mich nach Freiheit und maximaler Flexibilität.

Also nun die Frage: WAS TUN?  

Erstmal überlegte ich mir was ich gerne mache und mir war sofort klar: Frühstück! 

Ich liebe Frühstück. Damit war der Grundstein gelegt und ich began damit ein veganes Frühstückskonzept aufzusetzen - „Bananaleaf“. 

Natürlich hatte ich kein Geld um ein eigenes Café zu eröffnen und außerdem wollte ich auch nicht für immer ein Café betreiben - aber ich hatte Lust genau JETZT ein Café zu machen. Und nun wieder die Frage: WAS TUN? 

Ganz klar: Ich mache ein Pop up! Konzept :) 

Viele Dinge sind passiert - Mein Leben hat sich um bestimmt 180 Grad gewendet, eins kam zum andern und schwupp habe ich am 26.05. mit der Hilfe meiner fantastischen Freunde das Opening von Bananaleaf im Nudo veranstaltet. 

Eines Tages fragte ich Susi ob sie noch jemanden kennen würde der im Service helfen könnte. 

UND DANN KAM NASTI - Ach ich Liebe diese Frau!  

Unsere Liebe ist also noch ganz frisch. Das wir uns begegnet sind ist Schicksal - wir sind unterschiedlich, teilweise gegensätzlich, schaut uns nur mal an - Chocolate / Vanilla. 

Und doch sind wir gleich. Wir leben nach den gleichen Grundsätzen, wir haben das gleiche Mindset und wir verstehen uns blind. 

Unsere Kompetenzen ergänzen sich, wir pushen und stabilisieren uns gleichzeitig und das mach uns aus. Abenteuer und Stabilität. 

Hammer oder? 

 

Nasti

UND DANN ICH SO….Vom Bodensee nach China über Potsdam nach Berlin und jetzt hier in München …. Eigentlich war ich auf dem Weg zu Hof und Glück ins Allgäu, doch wie immer kam alles anders und genau das liebe ich am Leben. Keine Ahnung wie ich jetzt hier wieder gelandet bin. Fetzt Aber!

Meine Studium hat mir viel ermöglicht, ich durfte viel Reisen und Forschung an den abgelegensten Orte der Erde betreiben. Und dennoch war ich am Ende frustriet. Ich hatte das Gefühl nichts Nachhaltiges zu bewirken.

Also ich fertig mit meinem Studium die Frage WAS TUN? Ich wollte dort arbeiten, wo ich direkten Einfluss habe und Ergebnisse sehe. Und Zack war ich nun Landschaftsplanerin. Mein Job war toll und ich konnte viel bewirken.

Viele Dinge sind in der Zwischenzeit passiert, mein Leben brauchte eine Wende und ich fragte mich wieder WAS TUN?

Und dann war mir alles klar, die Gastronomie ist der Ort wo ich hin muss. Ich liebe Essen, ich liebe es zu Quatschen und ich liebe es in Mitten einer bunten Gesellschaft von Menschen zu sein, mich mit Menschen auszutauschen, denen ich beim Planen am Schreibtisch nie begegne. Und so entschloss ich endlich mein Eigenes zu machen, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen und meine Energie, Werte und Vorstellung in mein eigenes Café zustecken. Einen Ort zu schaffen, wo Menschen sich begegnen und ich Gastgeberin sein kann.

Also ich los auf die Suche nach Flächen, bis ich ziemlich schnell begriff, dass das nicht so einfach ist und ich hier in München, dem teuersten Fleck Deutschlands, bin. Da stand ich nun, auf der Suche nach Raum aber ohne Kapital und Bereitschaft mich hoch zu verschulden. Eines Tages erzählte mir Susi von dem Pop Up Konzept ihrer Freundin und drängelte mich ihr im Service zu helfen.

UND DA WAR DANIELA … ACH ICH LIEBE DIESE FRAU!

Unsere Begegnung ist Schicksal. Wir sind wie Topf und Deckel, Seelenverwandte oder einfach nur im selben Maße vogelwild. Wie auch immer man es nenne mag, unsere Energien stoßen sich nicht ab, sie potenzieren unser Tun. 

Man könnte sagen, ich war alles andere als auf der Suche einer Partner/in. Mein Beschluss endlich was Eigenes zu machen, rührte daher keine Kompromisse mehr einzugehen und meine Ideen, Moralvorstellungen und den Sinn für Nachhaltigkeit auszuleben. Doch mit Daniela erfahre ich, dass durch Partnerschaften noch weitaus mehr entsteht.

Oft spinnen wir uns ins unendliche, Grenzen gibt es nicht. Und das schönste ist, am Ende setzten wir es auch noch um… ein ganz neues Gefühl von Freiheit. 

Ich werde oft als die ewig Suchende beschrieben. Ich glaube aber das ist nicht die richtige Beschreibung. Ich bin umtriebig und kann stillstand nicht ertragen. Routinen und eingefahren Muster machen mich wahnsinnig. Wild sein und das Kind in mir ausleben das ist mein Wesen. Und gleichzeitig brauche ich Struktur und Halt. Ich war immer überzeugt davon, dass das eine das andere nicht ausschließt. Und so ist es auch… Daniela hat mich darin bestärkt und mir gezeigt, dass das geht. 

Meine Leidenschaft zum Beruf machen, alles vereinen ohne etwas von meinen Herzensanliegen auszuschließen, das habe ich nun gefunden.

Mega oder?